Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung

Projekte in den Förderprogrammen des BMLEH, betreut durch den Projektträger BLE (PT BLE)

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Titel: Sichere, haltbare Biofleischprodukte von hoher Qualität
Akronym: BIOSAFE
Beschreibung (dt.): Die Beliebtheit von Bio-Lebensmitteln steigt kontinuierlich an. Schon fast die Hälfte aller Verbraucherinnen und Verbraucher kauft regelmäßig Bioprodukte. Dieser Trend wird durch verschiedene Faktoren angetrieben, darunter das Streben nach gesünderen Optionen aufgrund von geringeren Pestizidrückständen und einem höheren Nährwert in Bio-Produkten. Der Bioschweinefleischmarkt ist jedoch noch relativ klein und kämpft mit einer Reihe von Wettbewerbsnachteilen, welche mit der Infrastruktur und der Vermarktung zusammenhängen. Im Hinblick auf dessen weitere Entwicklung ist auch die Überarbeitung der Biofleischerzeugnisse in Bezug auf Qualität und Sicherheit notwendig. Beide Eigenschaften werden in Bioschweinefleischerzeugnissen durch die stark verbreitete Ablehnung des in der Fleischerzeugung wichtigsten Konservierungsstoffes Nitrit beeinflusst, denn Nitrit trägt sowohl zum Erscheinungsbild und Geschmack der Fleischerzeugnisse als auch vor allem zur Haltbarkeitsverlängerung und mikrobiologischen Sicherheit der Produkte bei. Die Ablehnung des Einsatzes von Nitrit auf Grund der gesundheitlichen Bedenken gegen chemische Inhaltsstoffen, birgt jedoch immer noch gesundheitliche, mikrobiologische Risiken und geht mit einer verminderten Haltbarkeit der Produkte einher, denn ohne den Einsatz eines Konservierungsstoffes kann eine vergleichbare Stabilität und Sicherheit der Produkte nicht garantiert werden. Aus diesem Grund ist die Untersuchung von akzeptablen Alternativen wichtig. Im Rahmen dieses Projektes soll geprüft werden, ob nicht durch den Einsatz von Pflanzenextrakte mit Polyphenolen als sekundäre Pflanzenmetaboliten die notwendige oxidative Stabilität und auch mikrobiologische Sicherheit hergestellt werden kann.
Beschreibung (engl.): The popularity of organic food is steadily increasing. Almost half of all consumers already buy organic products on a regular basis. This trend is driven by a number of factors, including the desire for healthier options due to lower pesticide residues and higher nutritional value in organic products. However, the organic pork market is still relatively small and struggles with a number of competitive disadvantages related to infrastructure and marketing. With a view to its further development, organic meat products also need to be revised in terms of quality and safety. Both characteristics are influenced in organic pork products by the widespread rejection of nitrite, the most important preservative in meat production, as nitrite contributes both to the appearance and taste of meat products and, above all, to extending the shelf life and microbiological safety of the products. and microbiological safety of the products. However, the rejection of the use of nitrite due to health concerns about chemical ingredients still harbors health and microbiological risks and is associated with a reduced shelf life of the products, because without the use of a preservative, a comparable stability and safety of the products cannot be guaranteed. For this reason, it is important to investigate acceptable alternatives. The aim of this project is to investigate whether the application of plant extracts with polyphenols as secondary plant metabolites could provide the necessary oxidative stability and microbiological safety.
Laufzeit: Beginn: 15.12.2025 / Ende: 15.12.2025
Ausf. Einrichtung: Max Rubner-Institut Bundesforschungsinstitut für Ernährung und Lebensmittel - Institut für Sicherheit und Qualität bei Fleisch, Kulmbach
Themenfelder: Lebensmittelsicherheit, food safety
Förderprogramme: Bundesprogramm ökologischer Landbau
Schlagworte: Fleisch, meat, Lebensmittelqualität, food quality, Lebensmittelverarbeitung, food processing, Produktsicherheit, product safety, Haltungsverfahren/Haltungstechnik, husbandry techniques, Rinder, cattle, Zusatzstoffe, additive, Ökologischer Landbau, organic farming
Förderkennzeichen: 2823OE037
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