Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung

Projekte in den Förderprogrammen des BMEL, betreut durch den Projektträger BLE (PT BLE)

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Titel: Verbundprojekt: Smarte Container Services für die Lebensmittelindustrie (smartCONSERVE) - Teilprojekt A
Titel (englisch): Collaborative project: Smart Container Services for Food Industries (smartCONSERVE) - subproject A
Akronym: smartCONSERVE
Beschreibung (dt.): Im Rahmen des Verbundprojekts 'smart.CONSERVE – Smart Container Services for Food Industries' soll unter Einsatz von industrieller Forschung und experimenteller Entwicklung eine Vernetzung von Edelstahl-IBC mit intelligenter Informations- und Kommunikationstechnologie erreicht werden. Ziel ist die Entwicklung eines intelligenten Lebensmittelbehälters, der durch modulare Sensorik relevante Daten des transportierten Lebensmittels (hier: Fruchterzeugnisse im Großgebinde) aufzeichnet. Dabei wird insbesondere die Modifikation von bestehenden und standardisierten Edelstahl-IBC fokussiert, die durch Kombination verfügbarer Satellitensensoren den Kundenwünschen entsprechend individuell erweitert werden. Die Sensoren werden modular an ein Empfangsgerät angebunden, welches das zentrale Monitoring-System des jeweiligen IBC darstellt und über Mobilfunk permanent per Sensor aufgenommene Daten zur Auswertung an eine Plattform, die Packwise Smart Cap, übermittelt. Zudem sollen datenbasierte Services auf zuvor definierten Geschäftsmodellen entwickelt werden. Diese Services werden hierfür in die bestehende Software-Plattform von Packwise zum IBC-Monitoring über Smart Caps integriert. Auf der Plattform können die gesammelten Daten den verschiedenen Anwendern nutzerbezogen, in Echtzeit und telematisch zur Verfügung gestellt werden. Die erzielte informatorische Transparenz bezüglich hygienerelevanter Daten fördert ein stärkeres Vertrauen von Lieferanten, Kunden und Endverbrauchern in die Lebensmittelsicherheit. Gleichzeitig wird das Behältermanagement zwischen Lieferanten, Lebensmittelherstellern und Kunden erheblich vereinfacht. Durch die Etablierung von Standards im Behältermanagement soll unter Berücksichtigung des Datenschutzes und der Datensicherheit eine Datendurchgängigkeit geschaffen werden. Die bereitgestellten Daten werden bspw. zur Reduzierung von Reklamationsfälle entlang der Lieferkette genutzt oder zur bedarfsgerechten Rekonditionierung der IBC.
Beschreibung (engl.): Within the framework of the joint project 'smart.CONSERVE - Smart Container Services for Food Industries', a networking of stainless steel IBCs with intelligent information and communication technology is to be achieved using industrial research and experimental development. The objective is to develop an intelligent food container that uses modular sensor technology to record relevant data of the transported food (here: fruit products in bulk). The focus is particularly on the modification of existing and standardised stainless steel IBCs, which can be individually extended according to customer requirements by combining available satellite sensors. The sensors are modularly connected to a receiver unit, which represents the central monitoring system of the corresponding IBC and transmits data permanently recorded by the sensor via mobile radio to a platform, the Packwise Smart Cap, for evaluation. In addition, data-based services are to be developed based on previously defined business models. These services will be integrated into Packwise's existing software platform for IBC monitoring via Smart Caps. On the platform, the collected data can be made available to the various users in a user-specific, real-time and telematic format. The achieved informational transparency with regard to hygiene-related data promotes greater confidence in food hygiene among suppliers, customers and end users. At the same time, container management between suppliers, food producers and customers is considerably simplified. By establishing standards in container management, data consistency is to be created, taking into account data protection and data security. The data provided will be used, for example, to reduce the number of complaints along the supply chain or to recondition IBCs in line with requirements.
Ergebnis (dt.): Besondere Aufmerksamkeit zur Gewährleistung der Qualität und Sicherheit der Produkte in der Lebensmittelindustrie erfordern der Transport und die Lagerung von verderblichen Waren. Dafür werden häufig Intermediate Bulk Container (IBC) aus Edelstahl verwendet. Bisher war es nicht möglich, die Edelstahl-IBC und den Zustand der sich darin befindlichen Produkte durchgehend überwachen. Das Forschungsprojekt smart.CONSERVE beschäftigte sich mit der Entwicklung von Geschäftsmodellen und Sensorlösungen, die eine regelmäßige Bestimmung des Containerorts, seines Füllstands, der Außen- und Innentemperatur sowie des Innendrucks ermöglicht. Ziel war es, ein intelligentes Container-System zu schaffen, das die Bedingungen in den Containern überwacht und die beteiligten Parteien bei Abweichungen benachrichtigt. Dadurch steigt die Sicherheit der Lebensmittel und wirtschaftliche Risiken werden vermindert. Insgesamt erhöht ein intelligentes Containersystem die Transparenz in der Lieferkette.
Ergebnis (engl.): The transport and storage of perishable goods in the food industry demands special attention to ensure the quality and safety of the products. Stainless steel intermediate bulk containers (IBCs) are often used for this purpose. Until now, it has not been possible to continuously monitor stainless steel IBCs and the condition of the products inside. The research project smart.CONSERVE dealt with the development of business models and sensor solutions that enable regular monitoring of the container location, its filling level, the external and internal temperature, and the internal pressure. The goal was to create an intelligent container system that monitors the conditions inside the containers and notifies the parties involved in case of deviations. If such deviations are avoided, food safety increases and economic risks are reduced. Overall, an intelligent container system increases transparency in the supply chain.
Laufzeit: Beginn: 01.10.2020 / Ende: 30.09.2023
Ausf. Einrichtung: Werkzeugmaschinenlabor der RWTH Aachen (WZL) - Lehrstuhl für Produktionssystematik, Aachen
Themenfelder: Lebensmitteltechnologie, food technology, food engineering
Förderprogramme: Programm zur Innovationsförderung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft
Schlagworte: Informations-Kommunikationstechnologie, information-communicationtechnology, Wertschöpfungsketten, value chains, Lebensmittelsicherheit, food safety, Lebensmittelqualität, food quality, Digitalisierung, Digitale Welt, digital world, Verpackung, packaging, Rückverfolgbarkeit, traceability, Vermarktung, marketing, Datenmanagement, data management, Fernerkundung, remote sensing
Förderkennzeichen: 281A511A19
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