Projekte in den Förderprogrammen des BMLEH, betreut durch den Projektträger BLE (PT BLE)
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| Titel: | Verbundprojekt: Entwicklung innovativer Beiztechniken für Getreidebeizanlagen zur Vermeidung von Staubemissionen bei Saatgut für einen nachhaltigen, umweltsicheren Pflanzenbau - Teilprojekt 2 |
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| Titel (englisch): | Collaborative project: Development of Innovative Seed Treatment Techniques for Cereal Seed Treatment Plants: Avoiding dust emission for a sustainable and ecologically safe crop production - Subproject 2 |
| Beschreibung (dt.): | Die Praxis hat gezeigt, dass Beizmittel, die nicht ausreichend am Saatgut anhaften, bei der Aussaat in die Umwelt gelangen können und dort zu Schäden führen können. Ziel des Projektes ist es, den Abrieb von Beizstäuben bei Getreide durch innovative Technologien zur Optimierung des Beizprozesses zu minimieren. Durch Nutzung eines neuartigen Moduls zur Saatgutnachbehandlung (Trocknung) sollen Beizmittel nach dem Beizvorgang und vor der Absackung schonend aushärten, um eine signifikante Verringerung der Staub- und Abriebwerte von Getreidesaatgut zu erreichen. In vier aufeinander aufbauenden Arbeitsschritten wird nach der Konzeptionierung und Adaption einer aus dem Gemüsebereich stammenden Saatgutnachbehandlung eine bestehende Beizanlage modellhaft umgebaut. Der Versuchsaufbau ermöglicht erstmals im Praxismaßstab einen direkten Vergleich zwischen Chargenbeizern und den in der Praxis weit verbreiteten kontinuierlichen Beizern (Conti-Beizern). Auf dieser Beizanlage werden die Untersuchungen zur Verbesserung der Beizmittelanhaftung durchgeführt und die technischen Komponenten unter standardisierten Bedingungen validiert. Der Versuchsaufbau ermöglicht es, unter den technischen Bedingungen einer Saatgutaufbereitungsanlage repräsentative Beiz- und Abriebanalysen mit unterschiedlichen technischen Anlagenvarianten durchzuführen und auf allen Ebenen der Prozesskette Proben zu entnehmen. Es werden mindestens 6 Beizmittel in Variation mit verschiedenen Klebern und teils mit Zugabe von Mikronährstoffen untersucht. Das Abriebverhalten wird mittels Heubach-Test analysiert und bei ausgewählten Proben werden Wirkstoffrückstände untersucht. Die Versuchsergebnisse werden zeitnah in einem Workshop der Saatgutbranche vorgestellt und unterstützen die fachliche Basis für die Zulassung von Beizmitteln. Durch die Beteiligung von 2 Technologieanbietern für Saatgutaufbereitungsanlagen ist eine schnelle technische Umsetzung und Einführung in die Branche gewährleistet. |
| Beschreibung (engl.): | Practical experience has shown that seed treatment agents with insufficient sticking properties may escape into the environment and cause environmental damage. The present project aims at minimizing dust abrasion of cereal seed treatments by means of innovative techniques for optimized seed treatment approaches. A novel module for seed treatment post-processing (drying) is supposed to ensure that seed treatment agents will be carefully dried and conditioned in order to achieve a significant reduction of dust and abrasion in ceral seeds. After concept development and adaptation, a pilot conversion of an existing plant for vegetable seed treatment is planned to be realized in four subsequent steps. The test arrangements will for the first time allow a direct comparison of rotary batch and the widespread continuous batch coaters at real-life level. The tests for improving the stickiness of seed treatment agents will be carried out on these seed treatment plants and the technical components will be validated under standardised conditions. The test arrangements will permit to carry out representative analyses concerning coating quality and abrasion in the real-life context of different seed treatment plants and to take samples at all process steps. It is planned to use at least 6 seed treatment agents in combination with different sticking agents, partly with micro-nutrienta additives. The dust abrasion will be determined with the Heubach test method, and selected samples will be examined for residual agents. |
| Laufzeit: | Beginn: 01.10.2011 / Ende: 31.03.2015 |
| Ausf. Einrichtung: | Julius Kühn-Institut Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen (JKI) - Institut für Pflanzenschutz in Ackerbau und Grünland, Braunschweig |
| Themenfelder: | Pflanzenschutz, Pflanzengesundheit, crop protection, plant health |
| Förderprogramme: | Programm zur Innovationsförderung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft |
| Schlagworte: | Integrierter Pflanzenschutz, integrated plant protection, Umwelt- und Naturschutz, environment and nature protection, Pflanzenbau, crop production, Ackerbau, crop production, Landtechnik, agricultural engineering |
| Stichpunkte: | Beizqualität |
| Förderkennzeichen: | 2815404610 |
| Dokument zum Download: | Kein Dokument vorhanden! |
Kontakt: |
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Weizen Stroh
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Weizen*
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"Kleegras und Grünland"
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