Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung

Projekte in den Förderprogrammen des BMLEH, betreut durch den Projektträger BLE (PT BLE)

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Titel: Verbundvorhaben - Antibiotikaminimierung in der Masthühnerhaltung durch Hygienemaßnahmen und Optimierung der Biosicherheit, Tiergesundheit und des Managements (MiniAB#Broiler) - Teilvorhaben 1
Titel (englisch): Minimization of antibiotic use in broiler fattening by hygiene measures and optimization of biosecurity, animal health and management
Akronym: MiniAB#Broiler
Beschreibung (dt.): Das übergeordnete Ziel des Projektes ist, dass Betriebe, die einen hohen Antibiotikaeinsatz (ABE) haben, von Betrieben, die einen vergleichbar niedrigen ABE haben, lernen und Parameter identifiziert und optimiert werden können, um die Tiergesundheit zu verbessern. Die Einzelziele des Projektes sind: Die Verbesserung der Biosicherheit und der Gesamthygiene von Masthuhnbetrieben, Verbesserung der Tiergesundheit von Masthühnern, Minimierung des Einsatzes von Antibiotika, Wissenstransfer zwischen Masthuhnbetrieben mit niedrigem und hohem ABE und Optimierung von Risikobereichen anhand des Wissenstransfers. Es soll ein intensiver Austausch von Erfahrungen zwischen Landwirten, die einen unterschiedlich hohen ABE haben erfolgen. Somit sollen Betriebe, die zu Beginn des Projektes eine hohe Notwendigkeit des Einsatzes von Antibiotika haben, lernen, welche Parameter sie optimieren können und sollten, um die Tiergesundheit zu verbessern und den Einsatz von Antibiotika zu minimieren. Faktoren des Betriebsmanagements, die einen potentiellen Einfluss auf die Tiergesundheit und daraus folgenden notwendigen ABE haben, werden in den praktischen Phasen des Projektes evaluiert und erhoben. Diese Faktoren gliedern sich in jeweilige Arbeitspakete (AP), hierzu gehören die Biosicherheit des Betriebes und das Hygienemanagement (bearbeitet von FLI & UROS), die Reinigung und Desinfektion (UROS), die Tiergesundheit und Stall- bzw. Herdenmanagement (TiHo und LMU), sowie der Wissenstransfer (UROS). In dem Projekt werden somit Betriebe eingebunden, die bereits durch innovative Maßnahmen, einem optimierten Management und einer Verbesserung der Haltungsbedingungen ihren Antibiotikaeinsatz minimieren konnten. Zusätzlich werden Betriebe aufgefordert sich zu beteiligen, die Interesse an einer Verbesserung der Tiergesundheit und der Minimierung des Antibiotikaeinsatzes haben und von anderen Betrieben lernen möchten.
Beschreibung (engl.): Ziel ist die Tiergesundheit in masthühnerhaltenden Betrieben durch die Optimierung der Biosicherheit sowie der Gesamthygiene zu verbessern und in der Folge damit den Antibiotikaeinsatz zu minimieren. Dies soll u.a. erreicht werden, in dem durch einen kontinuierlichen Wissenstransfer Betriebe mit einem hohen Antibiotikaeinsatz von Betrieben mit einem niedrigen Antibiotikaeinsatz lernen bestimmte Parameter zu identifizieren und zu optimieren. Dabei werden die Betriebe von 'Wissensmittlern' betreut und unterstützt. Die zwölf beteiligten masthühnerhaltenden Betriebe (konventionell und mit langsam wachsenden Genetiken) bilden zur Intensivierung des Austausches während der gesamten Projektlaufzeit Betriebs-Tandems aus jeweils einem masthühnerhaltenden Betrieb mit einem hohen und einem niedrigen Antibiotikaeinsatz. In der praktischen Phase ist anhand der AI-Risikoampel die Biosicherheit auf diesen Betrieben zu erheben. Während jedes Mastdurchgangs sind Parameter wie Hygienemanagement, Reinigung und Desinfektion, Tiergesundheit, Stall- und Herdenmanagement sowie Bestandsdaten zu erfassen. Die Daten sind anschließend auszuwerten und die gewonnenen Erkenntnisse im Rahmen von Workshops mit den Projektbeteiligten zu kommunizieren und entsprechende Maßnahmen daraus abzuleiten. Diese sind anschließend in den Betrieben zu etablieren und der Erfolg der Maßnahmen zu evaluieren. In diesem Zusammenhang ist eine Risikoampel (basierend auf der AI-Risikoampel) zur Reduktion der Übertragung mikrobieller Erreger bzw. Verbesserung des Biosicherheitsmanagements auszuarbeiten. Der projektbegleitende Wissenstransfer und die Vernetzung sind durch regelmäßige Online-Stammtische, Workshops sowie Projekttreffen sicherzustellen. Die im Projekt gewonnenen Erkenntnisse und Erfahrungen sind im Rahmen des Wissenstransfers zielgruppenspezifisch aufzubereiten und dem breiten Fachpublikum in geeigneter Weise zur Verfügung zu stellen.
Laufzeit: Beginn: 01.09.2023 / Ende: 31.05.2026
Ausf. Einrichtung: Universität Rostock, Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakultät, Professur für Tiergesundheit und Tierschutz, Rostock
Themenfelder: Wissenstransfer / Vernetzung, knowledge transfer, networking
Förderprogramme: Modell- und Demonstrationsvorhaben Tierschutz
Schlagworte: Antibiotika, antibiotics, Tierschutz, Tierwohl, animal welfare, Tierhaltung, animal husbandry, Haltungsverfahren/Haltungstechnik, husbandry techniques, Geflügel, poultry, Ökologischer Landbau, organic farming
Förderkennzeichen: 2820MDT230
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