Projekte in den Förderprogrammen des BMLEH, betreut durch den Projektträger BLE (PT BLE)
Ergebnis der Suche
| Titel: | Verbundprojekt: Entwicklung eines Detektionsverfahrens für Wolfsangriffe (VerWolf) - Teilprojekt A |
|---|---|
| Titel (englisch): | Collaborative project: Development of a detection method for wolf attacks (VerWolf) - Subproject A |
| Akronym: | VerWolf |
| Beschreibung (dt.): | Das Projektziel ist die Entwicklung eines Wolfsangriffsdetektionssystems für Weidetiere, um schnelle Reaktionen zu ermöglichen und dadurch Wolfs-Risszahlen zu reduzieren. Die Detektion erfolgt über intelligente Sensor-Halsbänder an wenigen Weidetieren, die bei charakteristischen Parameterkonstellationen einen Angriffsverdacht auslösen und auf den Smartphones einer Nutzergruppe Alarm und eine anschließende sofortige Kontrollfahrt auslösen. Die überwachten Parameter sind vor allem die Bewegungsverläufe und Geräusche bei den Weidetieren. Die Auswertung der Parameter erfolgt über Künstliche Intelligenz. |
| Beschreibung (engl.): | The aim of the project is to develop a wolf attack detection system for grazing animals to enable quick reactions and thereby reduce wolf predation numbers. The detection takes place via intelligent sensor collars on a few grazing animals, which trigger a suspicion of an attack in the case of characteristic parameter constellations and trigger an alarm on the smartphones of a user group and a subsequent immediate control drive. The monitored parameters are primarily the movements and noises of the grazing animals. The parameters are evaluated using artificial intelligence. |
| Ergebnis (dt.): | "m Projekt VerWolf wurde ein Sensorsystem entwickelt, das Wolfsangriffe auf Weidetiere in drei Stufen erkennen soll. Dazu wurden Zaun- und Tiersensoren konstruiert, die auch auf großen Weiden per LoRa-WAN Daten an einen Server senden. Dort werden die Daten analysiert und bei ausreichenden Verdachtsmomenten drei Alarmstufen ausgelöst. Die Nutzer der zugehörigen App bekommen die Alarmmeldungen auf ihr Smartphone. Die ersten Anzeichen eines Angriffs werden durch die Zaunsensoren detektiert. Sie registrieren sowohl Bewegungen außerhalb des Zauns als auch des Zauns selber. Wird eine festgelegte Zahl von Sensoren nacheinander aktiviert, so liegt die Alarmstufe 1 vor, und der Nutzer kann durch eine Alarmmeldung informiert werden. Die Tiersensoren registrieren die Beschleunigungen der Weidetiere bzw. auch der Herdenschutzhunde. Zeigen sich Anzeichen einer gleichzeitigen ungewöhnlichen Hetze, so wird Alarmstufe 2 ausgelöst. Sind kurz nach Auslösung der Alarmstufe 1 auch die Bedingungen für Alarmstufe 2 erfüllt, so werden die Alarmstufe 3 ausgerufen und der Nutzer gewarnt. Als Verifizierungsmethode steht eine DOM-Kamera auf der Weide zur Verfügung, mit welcher der Nutzer aus der Ferne die Weide visuell und akustisch nach Anzeichen eines echten Angriffs bzw. eines Fehlalarms absuchen kann. Während der Projektlaufzeit kam es nicht zu einem Angriff auf die besenderten Viehherden. Auf einer Versuchsweide wurden daher Angriffssimulationen auf Schafe mit Hunden durchgeführt. Anhand des dort erkennbaren Fluchtverhaltens der Schafe wurden Schwellwerte der Alarmstufen 2 und 3 definiert. Für realistische Praxistests sollte das System in möglichst vielen Ernstfällen eingesetzt werden. Die Abfolge der Sensormeldungen ist für die genauere Definition der Schwellwerte der Alarmstufen notwendig. Außerdem wird angeregt, das System mit einer Vergrämungs-oder Markierungsvorrichtung zu kombinieren, z.B. in einem Folgeprojekt." |
| Ergebnis (engl.): | The VerWolf project developed a sensor system designed to detect wolf attacks on livestock in three stages. Fence and animal sensors were constructed that transmit data to a server via LoRaWAN, even across large pastures. The data is analyzed there, and three alarm levels are triggered if there is sufficient suspicion of an attack. Users of the associated app receive the alerts on their smartphones. The first signs of an attack are detected by the fence sensors. They register movements both outside the fence and of the fence itself. If a predefined number of sensors are activated sequentially, alarm level 1 is triggered, and the user can be informed of a potential threat. The animal sensors register the acceleration of the livestock and/or the guard dogs. If there are signs of simultaneous, unusual chasing, alarm level 2 is triggered. If, shortly after the triggering of alarm level 1, the conditions for alarm level 2 are also met, alarm level 3 is declared and the user is warned. A DOM camera is available on the pasture as a verification method, allowing the user to remotely scan the pasture visually and audibly for signs of a real attack or a false alarm. No attacks on the tagged livestock herds occurred during the project period. Therefore, attack simulations on sheep with dogs were conducted on a test pasture. Based on the sheep's observed escape behavior, threshold values for alarm levels 2 and 3 were defined. For realistic field tests, the system should be used in as many real-life situations as possible. The sequence of sensor messages is necessary for a more precise definition of the alarm level thresholds. Furthermore, it is suggested that the system be combined with a deterrent or marking device, for example, in a follow-up project. |
| Laufzeit: | Beginn: 06.03.2023 / Ende: 05.09.2025 |
| Ausf. Einrichtung: | Verein zur Förderung agrar- und stadtökologischer Projekte (ASP) e. V. - Institut für Agrar- und Stadtökologische Projekte, Berlin |
| Themenfelder: | Tierhaltung, animal husbandry |
| Förderprogramme: | Programm zur Innovationsförderung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft |
| Schlagworte: | Tierschutz, Tierwohl, animal welfare, Digitalisierung, Digitale Welt, digital world, Wildtiere, wildlife, Kleinwiederkäuer, small ruminants, Schafe, sheep, Herdenschutz, livestock protection, Ökologischer Landbau, organic farming |
| Förderkennzeichen: | 281C504A21 |
| Dokument zum Download: | Kein Dokument vorhanden! |
Kontakt: |
Benutzen Sie unser Kontaktformular
oder E-Mail an innovation@ble.de |
Erweiterte Suche
Hier gibt es die Möglichkeit, nach Stichworten, Themenfeldern, Projektstatus, Förderprogrammen, Laufzeiten und Einrichtungen zu suchen: